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  • Veranstaltungen 2007

    Visiting Artists

    Gespräche, Präsentationen, Diskussionen

    Die öffentliche Gesprächsreihe Visiting Artists gibt einmal im Monat die Gelegenheit mit eingeladenen Künstler/innen, Filmemacher/innen, Produzent/innen und Theoretiker/innen zu diskutieren, die in den Räumen der Werkleitz Gesellschaft am Schleifweg ihre künstlerischen Arbeitsweisen präsentieren. Fokus im Jahr 2007 ist, neben der Vorstellung unserer Stipendiat/innen, die Auseinandersetzung mit künstlerischen Prozessen im öffentlichen Raum. Es stellen sich Künstler/innen vor, oder auch interdisziplinäre Teams, die auf verschiedene Weise und mit unterschiedlichen Strategien an gesellschaftlich relevanten sowie politisch oder sozial engagierten Projekten im öffentlichen Raum und/oder seiner Definition arbeiten. Den Interessenten, den Studierenden und dem Fachpublikum soll damit die Möglichkeit der intensiven Auseinandersetzung mit künstlerischen Projekten gegeben werden.

    • Montag, 29. Januar: Christoph Wachter, Mathias Jud (EMARE Stipendiaten)
      Zone*Interdite - Take a walk on a Black Site

      Das internetbasierte Projekt Zone*Interdite wird inzwischen von Bloggern als "Geheimdienst-Wikipedia" oder "de-restricted area" bezeichnet. Auf der Webseite www.zone-interdite.net sammeln Christoph Wachter und Mathias Jud alle öffentlich zugänglichen Informationen über die militärisch verbotenen Zonen und konstruieren anhand der Materialien diese Terrains virtuell nach. Das Resultat ist eine verblüffend präzise Dokumentation über sogenannte Black Sites, z.B. vom Kindergefängnis in Guantanamo oder einem CIA Gefängnis in Bagram. Mit dem Projekt nimmt sich Zone*Interdite dem Widerspruch an, der sich im Spannungsfeld von Propagandaschlacht und Darstellungsverbot auftut. Beide Künstler stammen aus der Schweiz. Christoph Wachter lebt und arbeitet inzwischen in Berlin.

    • Montag, 26. Februar: Curtis Burz (Projektstipendiat)
      Re:Konstruktion

      Curtis Burz' aktuelles Filmprojekt zeugt von seiner Faszination für Lebensdramen jenseits des Erzählbaren. Zusammengestellt aus alten, zum Teil mysteriös anmutenden Bildern, gefundenen Texten und Erinnerungen rekonstruiert er Lebensgeschichten und Künstlerbiografien, die mitunter explizit durchlittene Tabubrüche thematisieren. Seine filmische Herangehensweise basiert auf der Methodik von Stanislawski, Vassiliy und Grotowski, d.h. er bedient sich rein improvisierten Szenen und Interviews, Skizzen und Entwürfen. Curtis Burz zeigt Ausschnitte seiner "re:konstruierten" Portraits und präsentiert eine kurze Auswahl aus seinem Schaffen als Filmautor und Regisseur.

    • Donnerstag, 29. März: Alexandra Ranner
      Emotionaler Raum

      Alexandra Ranner's Arbeiten bezeichnen gleichzeitig das Tragische und das Schöne. Sie inszenieren Orte, Handlungen und Befindlichkeiten so, dass das Publikum dabei um eine Perspektive, einen eigenen Blick auf den Gegenstand und seinen Kontext ringt. Die Künstlerin arbeitet mit der Verschränkung von Raum, Skulptur und Video. Alexandra Ranner lebt und arbeitet in Berlin. Sie hat die Professur für Plastische und räumliche Darstellung für Architekten an der UdK inne.

    • Montag, 2.April: Max Neupert (Plovdiv-Halle-Stipendiat)
      Union

      Vor dem Beitritt Bulgariens in die EU herrschte keineswegs nur Euphorie. Max Neupert zeigt seine in Plovdiv entstandene Arbeit Union und einige ausgewählte Arbeiten, darunter interaktive Animationen für das Umweltministerium und den Flughafen Montréal.

    • Montag, 30. April: Katrin Sahner
      Nach der Performance

      Katrin Sahner (Jg. 1970) beschäftigt sich in Video, Performance und Installation mit Facetten des allgemein Menschlichen und des spezifisch Persönlichen. Ihre aktuellen Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von Macht, Lust und Schönheit. Ihre Inszenierungen und Aktionen wurden mehrfach ausgezeichnet. Seit 2004 unterrichtet sie an der HfbK Hamburg.

    • Montag, 21. Mai: Mona Hahn (Kunststipendiatin)
      Westbesuch

      Im Rahmen des Kunststipendiums der Werkleitz Gesellschaft beschäftigt sich die Künstlerin Mona Hahn mit der Zooarchitektur im Tierpark Halle. Der Prozess ihrer Auseinandersetzung mit dieser spezifischen Architekturgattung wird an diesem Abend ebenso thematisiert wie ihre Herangehensweise in früheren Arbeiten, die jeweils im Bezug zur West-Ost-Deutschen Identität zu sehen sind. Sie legt dabei den Fokus besonders auf den Wandel der formalen Sprache von Ideologien. Mona Hahn lebt in Wien und hat dort die außerordentliche Professur Kunst im öffentlichen Raum an der Akademie der bildenden Künste inne.

    • Montag, 25. Juni: Jürgen Brügger, Jörg Haaßengier (A38 Stipendiaten)
      Kopfende Haßloch

      Die beiden Filmemacher zeigen ihre Produktion Kopfende Haßloch, für die sie während des letzten Kasseler Dokumentarfilmfests mit dem A38-Stipendium ausgezeichnet wurden. Der Film ist das gespenstische Portrait einer für Deutschland sozio-demographisch repräsentativen Gemeinde, deren Einwohner als Probanden der Konsumforschung fungieren. Ein Film über Medienstrategien und Optimierungsprogramme, Kaninchenwettbewerbe und Zierfischbörsen.

      Darüber hinaus werden sie Ausschnitte aus ihrem neusten Filmprojekt Next Door Paradise (AT) zeigen, in dem es um vermeintlich unbewohntes Gelände zwischen Schnellstraßen, Gewerbegebieten, Baggerseen und stillgelegten Gleisdreiecken und die Bewohner dieser Peripherien geht.

    • Donnerstag, 6. September, 19:30 Uhr
      Break through the Chinese Firewall (EMARE Stipendiaten)

      Wachter und Jud erkunden die Grenzen individueller Wahrnehmung und Vorstellung. Die EMARE-Stipendiaten der Werkleitz Gesellschaft in Halle begannen im Februar 2007 eine Untersuchung des World Wide Web. Das Sinnbild von Kommunikationsgesellschaft und Globalisierung zeigt zunehmend regionale und nationale Ausprägungen. Die Unterschiede wirken sich auf individuelle Vorstellungen aus, auf Bedeutung, Handhabung und auf die Sprache.

      In der Reihe Visiting Artist stellen die beiden nun erstmals ihr neues Projekt vor, das sie zu einem Selbstversuch nach China führte und neue Möglichkeiten zur Überwindung der Internetzensur und des chinesischen Firewalls bringt.

    • Montag, 24. September, 19.30 Uhr
      Zärtlichkeiten (PL, 2007, 80 min., OmU) - ein Film von Curtis Burz (A38-Projektstipendium)

      Filmpräsentation und anschließende Diskussion mit dem Regisseur

      Mit polnischen SchauspielerInnen realisierte der Regisseur Curtis Burz an den Drehorten Warschau und Krakau ein Filmprojekt, das die Beziehungen zwischen Menschen im heutigen Polen untersucht und skizziert. Entstanden ist ein Episodenfilm, der von der Sprachlosigkeit zwischen Liebenden, zwischen Eheleuten sowie zwischen Vater und Tochter, Mutter und Sohn erzählt. In dokumentarisch angelegten Interviews und Situationen, als Spielfilmsequenzen inszeniert, enthüllen die Protagonisten, dass sich hinter der Mauer des Schweigens oftmals Abgründe zwischenmenschlicher Beziehungen verbergen und stellen sich der Unmöglichkeit ihrer Sehnsüchte und ihres Begehrens. Der Film nähert sich dabei rückhaltlos den Tabuthemen der polnischen Gesellschaft.

      Curtis Burz, geb. 1970 in Mediasch, Rumänien, in Deutschland aufgewachsen, studierte Psychologie, dann am Internationalen Theaterinstitut Bremen osteuropäische Schauspiel- und Regiemethodik. Er ist freiberuflich als Schauspieler, Regisseur und Filmemacher tätig.

    • Montag, 22. Oktober, 19.30 Uhr
      Flüsterspiel (DE, 2007, 20 min.) - eine Videoarbeit von Angela Zumpe

      Filmpräsentation und anschließende Diskussion mit der Künstlerin

      Was sind es für Botschaften, die Mütter ihren Töchtern hinterlassen? Angela Zumpe versucht mit ihrem Videofilm im Dialog mit den Tagebüchern ihrer Mutter eine Annäherung an sie. "Flüsterspiel" ist ein dokumentarischer Kurzfilm über eine Mutter-Tochter-Beziehung in einer Berliner Pfarrersfamilie, anhand von Fotos, super8-, 16mm-Filmmaterial und aktuellem Videomaterial biografisch erzählt, von den 50erJahren bis heute. Vertont wurde der Film von Ilja Coric, dem Gewinner des New-Talent- Award bei der diesjährigen Berlinale.

      Angela Zumpe hat die Ausschreibung "ich" für das Mitteldeutsche Studentenmagazin UNICATO im mdr initiiert. Sie lehrt Audiovisuelle Medien am Fachbereich Design der Hochschule Anhalt in Dessau.

    • Montag, 19. November, 19.30 Uhr
      boten – eine Video-Foto-Installation von Marion Kreißler & Martin Conrath

      Präsentation und Diskussion mit den Künstlern

      Die Video-Foto-Installation "boten" besteht aus einer synchronisierten Video-Doppelprojektion sowie einer Ausstellung von 80 analytischen Fotos, die typologisch und vergleichend Motive aus dem Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes Döberitz zeigt. Die Aufnahmen dazu wurden in einem Zeitraum von drei Jahren auf dem Übungsgelände, an den ehemaligen Kasernen und im Olympische Dorf von 1936 gemacht. Die Künstler Marion Kreißler und Martin Conrath sprechen über ihre Vorgehensweise und ihrem speziellen Umgang mit Fiktionalität und faktischer Realität.

    • Montag, 17. Dezember, 19.30 Uhr
      The Halfmoon Files (D, 2006, 87 min.) - ein Film von Philip Scheffner

      Filmpräsentation und anschließende Diskussion mit dem Regisseur

      Knisternd verklingen die Worte von Mall Singh, gesprochen in einen Phonographentrichter am 11. Dezember 1916 in der Stadt Wünsdorf bei Berlin. 90 Jahre später ist Mall Singh eine Nummer auf einer alten Schellackplatte in einem Archiv, eine unter Hunderten von Stimmen von Kolonialsoldaten des 1. Weltkrieges. Die Aufnahmen entstanden in einer einmaligen Allianz aus Militär, Wissenschaft und Unterhaltungsindustrie.

      Philip Scheffner folgt in seiner experimentellen Spurensuche "The Halfmoon Files" diesen Stimmen an den Ort ihrer Aufnahme. Wie in einem Memoryspiel, das bis zum Ende unvollständig bleibt, deckt er Bilder und Töne auf, in denen die Geister der Vergangenheit zum Leben erwachen. Mall Singh und die anderen Kriegsgefangenen aus dem Halbmondlager sind aus dieser Geschichte verschwunden. Ihre Geister scheinen mit dem Filmemacher zu spielen, ihm aufzulauern. Sie folgen ihm auf seinem Weg, die Stimmen in ihre Heimat zurückzubringen.

      Der Film hatte seine Weltpremiere zur Berlinale 2007 im Rahmen des Internationalen Forum des jungen Film.

      Philip Scheffner lebt und arbeitet als Filmemacher, Video- und Sound Künstler seit 1986 in Berlin.

    Weitere Termine: www.werkleitz.de

    Die Reihe Visiting Artists wird fortgesetzt.

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  • Die Fabrik verlässt die Arbeiter
    Arbeiterfilmsymposium
    anlässlich des 100-jährigen Jubiläum des Volksparks Halle (Saale)
    6.-7. Juli 2007

    Programm des Arbeiterfilmsymposiums hier als pdf downloaden.

    Der Volkspark in Halle, der als Kultur- und Bildungsstätte für Hallenser Arbeiter am 13. Juli 1907 gegründet wurde, ist ein wichtiger Bestandteil der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Durch den Film "Das Lied des kleinen Trompeters" über den Mord an Fritz Weineck (1925) wurde er überregional bekannt.

    Nachdem der Volkspark nach der Wiedervereinigung längere Zeit kaum mehr genutzt wurde, entstand 2003 unter Federführung der Burg Giebichenstein eine neue Initiative zur kulturellen Wiederbelebung des Volksparks, an der sich auch die Werkleitz Gesellschaft beteiligt und den Volkspark unter anderem als Veranstaltungsort der Werkleitz Biennalen nutzt.

    Aus gegebenen Anlass planen mehrere Institutionen in Halle, darunter die Burg Giebichenstein, die Martin-Luther-Universität, das Stadtarchiv, das Stadtmuseum, das Lux-Kino und das Thalia Theater vom 29. Juni bis 13. Juli eine Jubiläumsveranstaltungsreihe, die Theater-, Film-, Ausstellungs- und Publikationsprojekte rund um 100 Jahre Volkspark beinhaltet. Das Jubiläum steht unter der Schirmherrschaft von Franz Müntefering.

    Das Genre des Arbeiterfilms bildet einen bedeutenden Bestandteil der Filmgeschichte. Bereits das erste von den Brüdern Lumière belichtete und im Jahre 1895 uraufgeführte Filmmaterial zeigte Arbeiter, die die Fabrik verlassen. Seitdem entstanden zahlreiche sowohl fiktionale, wie auch dokumentarische Filme, die sich mit dem Arbeitermilieu auseinandersetzen.

    Das 100-jährige Jubiläum des Volksparks bietet einen geeigneten Anlass, sich zum ersten Mal ausschließlich diesem Genre zu widmen und hochkarätige ExpertInnen und Filme zu präsentieren.

    Wir danken unseren Förderern:

    Defa-Stiftung

    Mitteldeutschen Medienförderung

    Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt

    und für die freundliche Unterstützung von:

    Progress Filmverleih, Pro Babelsberg, Deutsches Rundfunkarchiv, Bundesfilmarchiv Partnerveranstalter des Volkspark Jubiläums: Volkspark Halle e.V., Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein, Friedrich-Ebert-Stiftung, Institut für Kunstgeschichte und Archäologie Europas der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, SPD Halle, Thalia Theater Halle, Stadtarchiv Halle, Stadtmuseum Halle, Theatrale, Verlag Mitteldeutsche kulturhistorische Hefte.

  • Kurzfilm BBC - Sommerfest 2007
    21. Juli 2007, 19.00 Uhr

    Mittlerweile blickt die Werkleitz Gesellschaft, Zentrum für künstlerische Bildmedien Sachsen-Anhalt, auf 14 Jahre ihres Bestehens, davon 3 Jahre in Halle zurück. Aus diesem Anlass möchte der Verein im Rahmen eines Kurzfilm Barbecues eine Auswahl der aktuellen Produktionen unserer StipendiatInnen und von der Medienwerkstatt unterstützten bzw. produzierten Arbeiten aus den Jahren 2006 und 2007 präsentieren.

    Die Veranstaltung findet im Garten (bei schlechtem Wetter im Haus) des Schleifweg 6 in Halle (Saale) statt. Der Eintritt ist frei!

    Programm

    19.00 Uhr - Barbecue im Garten

    Zone Interdite (Christoph Wachter/ Mathias Jud, Installation, Joystick Version)
    EMARE 2006 in Halle

    21.30 Uhr - Kurzfilmpräsentation

    Ludwig Light (Ralph Jürgen Colmar, DE/GB 2006, 3 min.)
    EMARE 2006 in Halle
    Wittgenstein's Traktatus kondensiert in einer dreiminütigen Lichtanimation.

    Remote (Martin Brandt, DE/NL 2006, 12:30 min.)
    EMARE 2006 in Utrecht
    Eine fremde Wohnung, eine Skaterclique im Park sowie zufällig auf der Straße beobachtete Leute und Situationen bilden den Hintergrund, vor dem sich "Remote" abspielt. Das Beobachten und die filmische bzw. fotografische Aufzeichnung von Personen werden zum Anlass für eine persönliche essay-artige Annäherung an ein Feld zwischen nah und fern, vertraut und fremd, privat und öffentlich.

    Civil Status (Alina Rudnitskaya, RU 2005, 27 min.)
    Supported Artist & EMARE 2005 in Halle
    Der Film beobachtet Szenen auf einem russischen Standesamt, einem Ort, an dem Bürokratie mit privat bedeutsamen Momenten wie Geburt, Heirat und Tod zusammentrifft.

    At night (Richard Penna, GB 2006, 10:30 min.)
    Werkleitz Award 2006
    Der Film wurde nachts spontan auf der Fähre vom griechischen Festland nach Kreta gedreht und zeigt entfremdete Bilder von schlafenden, fast bewegungslosen Menschen, die durch die Mischung aus zurückhaltender, beobachtender Fotografie und virtuoser Nachbearbeitung eine dichte Atmosphäre erzeugen.

    u.a.

    Anschließend: DJ Aguirre's Travel-Lounge
    Werkleitz DJ Aguirre lädt zu einer musikalischen Weltreise ein.

  • Der Teufel im System - Über UFO-Landungen, Alchemie und die strukturelle Schönheit des Grauens
    Uwe Büchler Retrospektive
    15. Dezember 2007 - 6. Januar 2008

    Zum Gedenken an den Mitbegründer der Werkleitz Gesellschaft Uwe Büchler (geb. 2. Februar 1958 in Neunkirchen, gest. 11. September 2006 in Schönebeck) plant die Werkleitz Gesellschaft zusammen mit der Galerie am Domplatz in Halle vom 11. Dezember 2007 bis 6. Januar 2008 eine Retrospektive der künstlerischen Werke von Uwe Büchler.

    Uwe Büchler (http://www.werkleitz.de/~ub) studierte Bildhauerei von 1982 bis 1989 an der Kunstakademie Karlsruhe bei Prof. Wilhelm Loth und Prof. Michael Sandle.

    Nach seinem Studium begann er, sich vermehrt mit digitalen Medien zu beschäftigen.

    1993 war er nicht nur Mitbegründer der Werkleitz Gesellschaft, sondern widmete sich bis 1996 ehrenamtlich dem Aufbau der Organisation. So begründete er mit uns 1993 den Vorläufer der Biennalen, die Jahrespräsentation Tapetenwechsel sowie das Medienkunstausstellungsprojekt materia troïka (1994/95), für das er selbst die Videoinstallation Gradierwerk entwickelte, die in einer rekonstruierten Fassung in der Retrospektive zu sehen sein wird.

    Als erster Leiter der Werkleitz Gesellschaft war er von 1996 bis 2000 an der Organisation von den Biennalen cluster images, sub fiction und real[work] beteiligt.

    Seinen plastischen Arbeiten folgten vermehrt Projekte mit fotografischen und digitalen Medien wie zum Beispiel 1996 das Internetprojekt UFO Sichtung in Sachsen-Anhalt oder die Serie bombfiles (zu sehen bei Atomic Jungle in Halle 1998).

    Er nahm an den Kunst_Sachsen-Anhalt Ausstellungen 1999 und 2003 teil und betrieb seit 2001 zusammen mit Steffi Heger die Graphikagentur büro-ix.

    Die Retrospektive wird ausgewählte skulpturale, grafische sowie multimediale Arbeiten präsentieren, die sich mit Themen wie Alchemie, Science Fiction und Chaosstrukturen beschäftigen.

    Weitere Informationen zur Vernissage und begleitenden Veranstaltungen entnehmen Sie bitte unserer Website, dem Newsletter oder dem Programm 2007 der

    GALERIE AM DOMPLATZ

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  • Veranstaltungen 2006
    Living Room - zeitgenössische Kunst aus Rumänien
    Foto und Video

    Eröffnung: Freitag, 28. April, 18.00 Uhr
    Triebwerk, Schmeerstr. 1, Halle/Saale

    Anca Benera, Arnold Estefan, Levente Kozma, Catalin Rulea, Barnabas Vetro Bodoni
    Fünf junge Künstler/innen dokumentieren das Leben in den Plattenbauten in den Städten Bukarest,Temeswar und Targu Secuiesc und zeigen dadurch eine weniger idyllische aber umso spannendere Seite von Rumänien.

    balkan music mit Leiza'boy (anonimTM) [RO]
    Freitag, den 28. April 2006 24.00 Uhr
    Riff Club, Neues Theater Halle
    Große Ulrichstr. 50-51
    Projektleitung: Krisztina Molnár
    Organisiert wird die Ausstellung mit Unterstützung der Werkleitz Gesellschaft e.V., Kultur/Block e.V. und der Robert-Bosch-Stiftung.


    Visiting Artists
    Gespräche, Präsentationen, Diskussionen

    Die öffentliche Gesprächsreihe Visiting Artists gibt einmal im Monat die Gelegenheit mit eingeladenen Künstler/innen, Filmemacher/innen, Produzent/innen und Theoretiker/innen zu diskutieren, die in den Räumen der Werkleitz Gesellschaft am Schleifweg ihre künstlerischen Arbeitsweisen präsentieren. Fokus im Jahr 2006 ist, neben der Vorstellung unserer Stipendiat/innen, die Auseinandersetzung mit künstlerischen Prozessen im öffentlichen Raum. Es stellen sich Künstler/innen vor, oder auch interdisziplinäre Teams, die auf verschiedene Weise und mit unterschiedlichen Strategien an gesellschaftlich relevanten sowie politisch oder sozial engagierten Projekten im öffentlichen Raum und/oder seiner Definition arbeiten. Den Interessenten, den Studierenden und dem Fachpublikum soll damit die Möglichkeit der intensiven Auseinandersetzung mit künstlerischen Projekten gegeben werden.
    Beginn der Präsentationen ist jeweils um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
    Die Reihe Visiting Artists wird fortgesetzt.

    Montag, 23. Januar: Erik Bünger (EMARE Stipendiat)
    Sampling, Aneignung und Rekontextualisierung in Kunst und Musik Erik Bünger ist ein schwedischer Künstler, Komponist, Musiker und Schriftsteller, der in Berlin lebt. Er rekontextualisiert und remixt Medienversatzstücke, die aus schon existierenden Musikstücken oder Filmen entnommen sind. Daraus entstehen Performances, Installationen und Projekte im Internet. Seine Projekte funktionieren als politische Werkzeuge um die tradierte Hierarchie zwischen Künstler/in und Publikum/Betrachter oder der Musikindustrie und dem Zuhörer aufzuheben. Sein interaktives Internetprojekt »Let them sing it for you«, für das schwedische Nationalradio produziert, hatte über drei Millionen Besucher/innen aus der ganzen Welt. Es wurde im Jahr 2003 ins Netz gestellt und hat mittlerweile zwei internationale Preise bekommen. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. (www.erikbunger.com)

    Montag, 06. März: Alina Rudnitzkaya (EMARE Stipendiatin) – Rural lessons
    Der neue Film „Rural lessons“, den Alina Rudnitzkaya während ihres Aufenthalts in Halle beenden wird, ist in Russland stark zensiert worden. Es geht darin um Politik, um Stadt- und Landleben vor allem aber um den Einfluss der neuen katholischen Kirche in Russland. Alina Rudnitzkaya ist Filmemacherin und lebt in Sankt Petersburg. In den letzten Jahren hat sie sich mit mehreren Dokumentarfilmen auf europäischen Filmfestivals einen Namen gemacht.

    Montag, 27. März: Beate Engl – Space is the Place
    Seit etlichen Jahren untersucht die Künstlerin Beate Engl den öffentlichen Weltraum. Der Kosmos ist scheinbar unbegrenzter Ort künstlerischer Maßnahmen, jenseits von Zwang und Ordnung, in der Schwerelosigkeit eines außerterrestrischen Kunstbegriffs. In Wirklichkeit aber ist auch der Weltraum längst abgestecktes Terrain, kommerziell ausgebeutet sind die Claims längst abgesteckt und verteilt. Im vergangenen Jahr ist zu dieser künstlerischen Recherche eine Publikation im Silke Schreiber Verlag erschienen. Beate Engl ist Bildende Künstlerin, lebt in München. Außerdem leitet sie die Kunsthalle Prackenbach. (www.beateengl.de)

    Montag, 24. April: Daniel Herrmann und Ralf Wendt – Partizipation und Prozess
    Der Verein „Kultur/Block e.V. – Forum für Kunst und Kultur in Halle-Neustadt“ agiert im Schatten großer politischer Umnutzungs- und Abrisskampagnen ehemaliger DDR-Wohnsiedlungen. Fokus der Auseinandersetzung in diesem tiefgreifenden Wandel der Stadt-Geografie ist der Bürger selbst, dem eine „mehr als nur journalistische Aufmerksamkeit gewidmet“ werden soll. Bürgerbeteiligung und von außen initiierte Gesprächskultur, Partizipation, die Vermittlung von Ansprüchen aus Politik und Soziokultur und deren Verbindung mit den Realitäten der Bewohner sind Thema des Abends. (www.kulturblock.de)

    Montag, 22. Mai: team.metabolit, Boriana Pandova und Ivan Niklov, Ute Hörner und Mathias Antlfinger – The Self and the City
    2005 lud das Goethe Institut Sofia bulgarische und deutsche Künstler/innen ein, sich mit dem Wandel der Stadt auseinander zu setzen. Es entstanden drei eng miteinander verknüpfte Projekte, die sich mit den gesellschaftlichen Veränderungen der Stadt in Form von persönlicher Geschichte beschäftigen. Für ihr Projekt „Listen“ baten Boriana und Ivan Nikolov Unbekannte in Berlin und Sofia, ihnen eine Geschichte ihrer Wahl zu erzählen. In „makePARADE“ zerlegen team.metabolit (Dorothee Fichtmüller und Daniela M. Hirsch) eine Militärparade in ihre Einzelteile und bieten diese per Schaltpult zur spielerischen Neukonfiguration an. Für ihr Projekt „Speaking with the unconscious social mind“ unternahmen Hörner/Antlfinger mentale Zeitreisen unter Hypnose und ließen die Stadt in den Imaginationen der Partizipierenden neu erstehen.

    Montag, 23. Oktober: Ralph Juergen Colmar
    Light Animation Films

    Der britische Film-Künstler und Photograph Ralph Jürgen Colmar beschäftigt sich in seinen Werken vorrangig mit den Eigenschaften des Lichts als Gestaltungsmittel. Während seines zwanzigjährigen Schaffens hat er eine eigene Methode der Licht-Animation für Film entwickelt. Inhaltlich führen seine Arbeiten in eine tiefgründige Auseinandersetzung mit Aspekten der Weltphilosophien.

    Ralph Jürgen Colmar wird uns Gegelenheit geben, seine Filme in einem kurzen Screening zu erleben und mit ihm über seine künstlerischen Methoden zu diskutieren.

    Ralph Jürgen Colmar ist EMARE-Stipendiat diesen Jahres und arbeitet seit September 2006 in den Werkstätten der Werkleitz Gesellschaft an seinem neuen Animationsfilm /Ludwig Light./ Mit diesem Film unternimmt er den Versuch, Ludwig Wittgensteins Theorie des /Tractatus Logico Philosophicus /in 5 min. Filmsequenzen dem Publikum interpretierend vorzustellen.

    Sonntag, 17. Dezember: Plamena Dimitrova-Racheva
    Art Genotype ­ Haben sie einen Doppelgänger ?

    Die Künstlerin und Kuratorin Plamena Dimitrova-Racheva aus Bulgarien hat sich für ihr Projekt /Art Genotyp/ in Halle auf den Weg gemacht, vor Ort Doppelgänger von Bürgern ihrer Heimatstadt Varna ausfindig zu machen.

    Auf ihrer Webseite www.art-genotype.com haben sich viele Interessierte der Suche nach dem eigenen Double angeschlossen. Im Internet können Fotos hochgeladen werden und die Portraits von 635 bulgarischer Personen betrachtet werden. Neben der Präsentation ihres Konzepts des Genotyps und des Resultats ihrer Recherchen wird Plamena Dimitrova-Racheva einen Einblick in die Arbeit wichtiger bulgarischer Institutionen und Künstler geben.

    Die Künstlerin ist Stipendiatin des Austauschprogramms mit Art Today Association, Plovdiv in Bulgarien und wird unterstützt vom Goethe-Institut Sofia und der Begegnungsstätte Sachsen-Anhalt in Bulgarien.

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    Moving Spirits   Katalog (pdf, ca. 1,2 MB)
    ist ein bilaterales Kunst- und Kulturprojekt der Franckeschen Stiftungen, Halle (Saale) in Zusammenarbeit mit der Werkleitz Gesellschaft e.V., Halle (Saale) und Khoj, Neu Delhi. Die Ausstellung beinhaltet neun neue (Medien-)Installationen indischer und deutscher KünstlerInnen, die im Rahmen der 300-Jahrfeier der Dänisch-Halleschen Mission vom 7. Mai bis 3. Juni 2006 in den Frankeschen Stiftungen zu sehen sein werden.

    Die Ausstellung präsentiert Ergebnisse einer Auseinandersetzung mit den wechselseitigen spirituellen Ideen zwischen Europa und Indien. Dabei wird sowohl dem Einfluss des Christentums in Indien als auch den zahlreichen Einflüssen aus Indien stammender spiritueller und religiöser Vorstellungen in Europa nachgegangen. KünstlerInnen aus Indien und Deutschland greifen die Thematik im jeweils anderen kulturellen Kontext auf.

    TeilnehmerInnen Ausstellung
    Amit Dutta (Pune), Shilpa Gupta (Bombay), Merle Kröger (Berlin), Dorothee Wenner (Berlin), Peter Zorn (Werkleitz) sowie die StipendiatInnen Sonia Khurana (Delhi), Mriganka Madhukaillya & Sonal Jain (Guwahati), Beate Terfloth (Berlin) und Florian Zeyfang (Berlin).

    TeilnehmerInnen Rahmenprogramm
    Merle Kröger (Berlin), Paul Paulun (Berlin), Philip Scheffner (Berlin), Dorothee Wenner (Berlin) und Michael Wörgötter (Wien).

    Ausstellung: 7. Mai bis 3. Juni, Di-So 10.00 - 17.00 Uhr
    Eröffnung: 7. Mai 11.00 Uhr
    in den Franckeschen Stiftungen zu Halle

    Veranstaltungsorte
    Franckesche Stiftungen zu Halle
    Franckeplatz 1 06110 Halle/Saale
    Tel.: +49 345 2127-400
    www.francke-halle.de

    LUX. Kino am Zoo
    Seebener Straße 172, Hintereingang Zoo
    06114 Halle/Saale
    Tel.: +49 0345 52 386-31
    www.luxkino.de

    Moving Spirits begibt sich auf die Reise in das Labyrinth des Glaubenstransfers zwischen Indien und Deutschland. Die beiden Kulturen, geprägt durch Christentum und Hinduismus, üben aufgrund ihres ausgeprägten Andersseins seit Jahrhunderten eine große Anziehungskraft aufeinander aus. Doch der Umgang mit dem Fremden, die Rezeption des Exotischen vom jeweils anderen Glauben findet in Indien und Deutschland keine spiegelbildliche Entsprechung. Moving Spirits konzentriert sich auf die Erforschung der gesellschaftlichen Auswirkungen des Religionstranfers in beiden Ländern. Die Recherche wird in künstlerischer Umsetzung anhand von Fallstudien, einzelnen Biographien und regionaler Schwerpunktsetzung den Fragen nachgehen, welche Personen den Glaubenstranfer initiierten, was sie antrieb, wie sie sich vor Ort mit ihren teilweise sehr hoch gesteckten Zielen an der Realität abarbeiteten - und warum es Einzelnen gelang, große Gefolgschaften zu finden, während andere Bewegungen im Sand, bzw. in individuellen Erinnerungen versackten.

    Die Vorgehensweise von Moving Spirits zeichnet sich dadurch aus, dass die unterschiedlichen kulturellen Umgangsformen beim wechselseitigen Religionstransfer gleichberechtigt nebeneinander stehen. Auf der einen Seite das Christentum, welches die institutionell geförderte Verbreitung des Glaubens - damit die Konversion von Nicht-Christen als eine seiner wesentlichen Aufgabe versteht. Auf der anderen Seite der Hinduismus, eine religiös geprägte Weltanschauung mit vielfältigsten Erscheinungsformen, die streng genommen erst durch die Begrifflichkeiten westlicher Religionswissenschaft zu einer Religion wurde. Den Hinduismus charakterisiert nicht zuletzt eine große Absorptionsfähigkeit: sein genuin synkretistisches Wesen hat Elemente des christlichen Glaubens schlicht aufgesogen, sich zu eigen gemacht und Indien inoffiziell den Ruf eingebracht, letztendlich "nicht missionierbar" zu sein. Infolgedessen ist es fast logisch, dass die Verbreitung hinduistischer Glaubenselemente in Deutschland nicht nur zu einem anderen Zeitpunkt, sondern auch mit gänzlich anderen Methoden verlief als die christliche Mission in Indien. Konzentriert man den vergleichenden Blick auf beide Religionen jedoch auf die gesellschaftlichen Auswirkungen, lassen sich im Fokus auf die tatsächliche Glaubensverbreitung erstaunliche Homologien entdecken- zwischen der institutionell organisierten Missionierung Indiens und den eher individuellen Wegen, auf denen hinduistisches Gedankengut seinen Weg nach Deutschland gefunden hat. Diese bilden den Ausgangspunkt für die ganz unterschiedlichen Ansätze der indischen und deutschen KünstlerInnen, die sich meist sehr persönlich mit der von uns vorgegebenen Thematik beschäftigen. Dabei entfernen sich die Arbeiten teilweise von den existierenden Großreligionen und beschäftigen sich mit abstrakteren und persönlicheren Annäherungen an das Thema Spirititualität.

    Die Ausstellung greift zeitgenössische Positionen junger KünstlerInnen aus Indien und Deutschland auf, die sich mit der oben genannten Thematik, angesiedelt im jeweils anderen Kontext, auseinandersetzen. Zur Realisierung der Arbeiten erhalten fünf KünstlerInnen aus dem Import Export Netzwerk die Möglichkeit, eine neue Medienkunstinstallation zu produzieren und vier weitere KünstlerInnen die Möglichkeit eines Produktionsstipendiums von einem Monat bei der Werkleitz Gesellschaft in Halle und bei Khoj in Neu Delhi.

    Rahmenprogramm
    Die FilmemacherInnen werden jeweils anwesend sein.

    • 16. März Franckesche Stiftungen, Halle/Saale
      19.00 Uhr Filmpräsentation und Gespräch
      "Das Tier neben uns" Dokuessay von Michael Wörgötter
      Indien/Europa 2005, Video, 70 min
      Kamera: Alexander Binder, Michael Wörgötter, Ritesh Shrivastava, Ton: Peter Janececk, Schnitt: Elke Groen, Musik: Manfred Hofer

      "Wer glaubt, dass Kühe am liebsten Gras fressen, glaubt wohl auch, dass streunende Hunde bevorzugen erschossen zu werden." Das sagen die Einen. Andere sagen: "Auch Hitler war Vegetarier." Oder: "Was die Nirvana nennen, heißt bei uns Depression." Zweifelsohne ein Naturfilm. Es geht um Disziplin und Mitgefühl, um Sehnsucht und Ekel, und wie viel Zeit eigentlich dafür bleibt. Zwischen herrlichen Außenaufnahmen sehen wir inoffizielle Auszüge eines Kammerschauspiels indisch-europäischer Monologe. Dabei wird stets über Bande gespielt und alles auf dem Rücken völlig unschuldiger Tiere ausgetragen.

      Michael Wörgötter ist Filmemacher, Künstler und Kurator, Mitbegründer des Kunst- und Theorie Netzwerkes DeEgo in Wien. Dr. Hans Harder vom Institut für Südasienwissenschaften in Halle führt durch den Abend.

    • 7. Mai Lux. Kino
      18.00 Uhr Filmpräsentation und Gespräch
      "Star Biz" Dokuessay von Merle Kröger und Dorothee Wenner
      Deutschland 2005, Video, 85 min, engl./dt./hindi mit dt. Untertitel
      Kamera: Bernd Meiners, Produzenten: Marcie K. Jost, Peter Zorn, Schnitt: Merle Kröger, Musik: Philip Scheffner, Ton: Pascal Capitolin

      Wer sich als Deutsche/r in Indien aufhält, wird erstaunlich oft auf 'den Mercedes ' angesprochen - auch wenn man als Reisende/r von Autos nichts versteht, und über dieses Thema weniger gut informiert ist als der Gesprächspartner vom anderen Ende der Welt. So sehr diese Tatsache den Autokonzern in Sindelfingen auch erfreut - die Implikationen dieser Assoziation sind zu komplex, als dass man ihnen mit simplen Verkaufszahlen auf die Schliche käme. Genau das ist das Thema von "Star Biz".
      Der Mercedes ist in diesem Film vor allem ein 'Symbol', dessen Aura in Indien nachgespürt wird, um den Prozess der kulturellen Aneignung von westlichen Luxusgütern zu analysieren. Der Film ist eine kritische, aber auch amüsante Fallstudie: Wer sich einen Mercedes kauft, kauft sich immer auch einen bestimmten Lifestyle, wobei sich dieser in Indien und Deutschland erheblich unterscheidet. Der Konzern legt viel Sorgfalt an den Tag, um den 'Mercedes Mythos' lebendig zu erhalten, dazu gehört in Indien seit Neuestem auch der Versuch, einen Fuß in die Tür der großen Bollywood-Produzenten zu bekommen. Der Film verfolgt drei Hauptfiguren, die in dieser Angelegenheit unterwegs sind: die Drehbuchautorin Urmi Juvekar, die ständig neue Geschichten um den "Merc" als Hauptfigur erfindet - während der Geschäftsführer von DaimlerChrysler India und ein Bollywood-Tycoon Kontakt aufnehmen, um zum gegenseitigen Nutzen die Stern&Star-Qualitäten zu verkoppeln. Noch scheinen diese Welten zwei weit entfernte Planeten...

      Merle Kröger ist freie Filmemacherin, Autorin und Kuratorin in Berlin.
      Dorothee Wenner ist freie Journalistin, Filmemacherin und Kuratorin in Berlin.

    • 19. Mai Lux. Kino
      18.00 Uhr Filmpräsentation und Gespräch
      "From Here to Here" Dokuessay von Madhusree Dutta und Philip Scheffner.
      Indien/Deutschland 2005, Video, 55 min, engl./dt. mit dt. UT
      Kamera: Philip Scheffner, Micz Flor, Mukul Kishore, Schnitt: Philip Scheffner, Shyamal Karmakar, Produktion: Majlis

      Der Film dokumentiert einen Ausschnitt des fortlaufenden Gedankenaustauschs zweier FilmemacherInnen aus Indien und Deutschland. Erzählt und strukturiert wird der Film entlang fragmentarischer Videoskizzen, die Szenen sich ueberlagernder Identitäten im unmittelbaren Umfeld der beiden FilmemacherInnen thematisieren und die in Absprache im eigenen Kontext produziert wurden.
      Einen zentralen Punkt in der Recherche bilden die Begriffspaare "hier" und "dort". Wann wird das "dort" zum "hier"? Und wenn ja, wo liegt es? Welche Muster und Mechanismen tragen zur Konstruktion der Begriffe "hier" und "dort" bei?
      Jede Sequenz des Films beschäftigt sich mit Aspekten von Migration, transitorischen Ideen und Waren des Im- und Exports zwischen zwei Zivilisationen und der Wahrnehmung im jeweils anderen Kulturkreis.
      Die beiden FilmemacherInnen erzählen nicht "eine" Geschichte, und wenn doch -so zumindest von zwei verschiedenen Enden her. Aus der Kombination der verschiedenen mehr-perspektivischen Elemente entsteht ein fragiles audiovisuelles Netz, aus dem fragmenthaft die historischen, politischen und identitaeren Bedingungen hervorscheinen, die zur Definition des "hier" und "dort" beitragen.
      Schlagwortverzeichnis: Immigration, Kinobilder, Fotoalben, Reisedokumente, Reisetagebücher, Handgepäck, kartho-graphisches Material
      Index: Kriege, Nahrungssmittel, Heimat, Sprache, Ehestand
      Schauplätze: Erinnerung

      Philip Scheffner ist Filmemacher, Kurator, Sound-und Videokünstler aus Berlin.
      Madhusree Dutta ist Filmemacherin und Kuratorin aus Bombay.

    • 20. Mai Franckesche Stiftungen, Halle/Saale
      21.00 Uhr Videovortrag "The Halfmoon Files", Philip Scheffner
      "The Halfmoon Files" ist ein work in progress, das den Blick auf einen meist ignorierten Abschnitt deutscher Geschichte richtet, der eine andere Sichtweise auf das immer öfter als "christlich definierte" Deutschland ermöglicht.
      Ausgangspunkt des Projekts ist das Aufeinandertreffen von deutschen Forschern mit internierten Soldaten muslimischen, und anderen nicht-christlichen Glaubens zur Zeit des ersten Weltkrieges im sogenannten "Halbmondlager" in Wünsdorf bei Berlin. Durch die Recherche nach und experimentelle Analyse von Archivmaterial werden Zusammenhänge zwischen politischen Strategien und den Mechanismen einer Bild- und Tonproduktion untersucht, die zur Konstruktion von "Geschichte" und der Verfestigung des Bildes vom "Anderen" beitragen.

      Philip Scheffner ist Filmemacher und Soundartist aus Berlin.
      http://www.pong-berlin.de
      23.00 Uhr Führung durch die Ausstellung Moving Spirits.

    • 3. Juni Franckesche Stiftungen, Halle/Saale
      19.00 Uhr Musikvortrag
      "Was ich kriegen kann, das hab ich nicht", Paul Paulun
      Der Musikjournalist Paul Paulun hat Stationen des Einflusses von indischer Musik auf westliche Musiker während der letzten vier Dekaden nachgespürt. In einem von Klangbeispielen begleiteten Vortrag referiert er über Strömungen, die von der spirituellen Komponente indischer Musik geprägt waren: angefangen beim Mitte der 60er Jahre von den Beatles eingeleiteten Siegeszug der Sitar im Westen und Timothy Leary's 'League of Spiritual Discovery' zu den amerikanischen Minimalisten um La Monte Young und Terry Riley sowie deren 1970 begonnene persönliche Beziehung zu Pandit Pran Nath, dem 'nackten Sänger aus der Höhle von Tapkeshwar'. Westdeutsche Musiker der 70er Jahre zeigten ebenso wie jüngere japanische Produzenten ein Interesse an musikalisch generierten Rückzugsräumen. Aufgrund der Abhängigkeit von Zeit und Umgebung gestalteten sich die Resultate höchst unterschiedlich.

      Paul Paulun sucht den Umgang mit Musik und Field-Recordings in Form von Texten, Radiofeatures, Hörstücken und thematischen Musiksendungen. In letzter Zeit beschäftigte er sich mit dem Phänomen der 'Funktionellen Musik' ('Die Leute sollen sich wohlfühlen', Radiofeature für WDR3, DLR) und recherchiert aktuell zum Thema des 'Militärisch-Musikalischen Komplexes'.

      22.00 Uhr open air Kino Franckesche Stiftungen
      "Dil Se" (Von ganzem Herzen)
      ein Film von Mani Ratnam mit Shah Rukh Khan
      Indien 1998, 163 min, 35mm, OmdU

      Journalist Amar (Shah Rukh Khan) begibt sich ins nördliche Indien, um als neutraler Beobachter über eine terroristische Gruppierung aus den Krisengebieten zu berichten. Dabei begegnet er der scheuen Meghna, deren geheimnisvolle Aura ihn nicht mehr loslässt. Doch noch bevor er ihr Rätsel lösen kann, ist sie verschwunden und Armar findet sich bald zwischen allen Fronten wieder, sowohl politisch als auch privat. Als Meghna plötzlich wieder in sein Leben tritt, ist er nur langsam bereit zu erkennen, was Liebe im Zeichen des Terrorismus bedeutet.
      DIL SE präsentiert eine weitere Schattierung des sogenannten 'Bollywood-Kinos', mit einem ehrlichen Blick auf ethnische und politische Konflikte, die Indien seit Jahrzehnten erschüttern. Mani Ratnams viel gefeierter Film ist wundervolles Liebesdrama und atemberaubender Politthriller zugleich und wartet mit großen Bollywood-Stars wie Shah Rukh Khan, Preity Zinta und Manisha Koirala auf.

    Ein Initiativprojekt der:

    Kulturstiftung des Bundes
    Kulturstiftung des Bundes
     

    Gefördert durch:

    Land Sachsen-Anhalt Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt Institut für Auslandsbeziehungen
    Land Sachsen-Anhalt Lotto-Toto GmbH
    Sachsen-Anhalt
    Institut für
    Auslandsbeziehungen

    Mit freundlicher Unterstützung von:

    Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle   Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle, Fachbereich Design, Multi Media/VR Konzeption
     
    punkt um FILM Gmbh   punkt um FILM Gmbh


    Round Tables
    Öffentliche Gespräche mit den Kurator/innen und Künstler/innen der 7. Werkleitz Biennale „Happy Believers“

    Round table ›1‹
    Freitag, 3. Februar in Berlin transmediale.06
    Akademie der Künste, Hanseatenweg10, Berlin, 14.00–16.00 Uhr
    Die mediale Vergötterung – Auratisierung und Sakralisierung in den Medien
    Die Kurator/innen der 7. Werkleitz Biennale im Gespräch mit Dr. Jörg Herrmann, Privatdozent für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, sowie ein/e Künstler/in der kommenden Werkleitz Biennale mit Ausschnitten einer aktuellen Videoarbeit zum Thema Medien und Religion.

    Round table ›2‹
    Sonntag, 26. März in Halle/Saale
    Mensch – das ursprüngliche Medium: Fragen von oben
    Mit Solvej Helweg Ovesen und Künstler/innen der kommenden Werkleitz Biennale.

    Round table ›3‹
    Donnerstag, 20. April in Halle/Saale
    Opium fürs Volk - Religion in Ostdeutschland.
    Mit Angelika Richter, Anke Hoffmann und Künstler/innen der kommenden Werkleitz Biennale.

    Die Veranstaltung findet in den Räumen der Werkleitz Gesellschaft, Schleifweg 6, Halle statt.

    Round Table ›4‹
    Donnerstag, 18. Mai in Halle/Saale
    My own personal Jesus - Pluralisierung und Subjektivität.
    Mit Jan Schuijren und Künstler/innen der kommenden Werkleitz Biennale.

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  • Veranstaltungen 2005

    Visiting Artists
    Gespräche, Präsentationen, Diskussionen

    Im Juli 2005 haben wir mit dem Programm der offenen Gesprächs- und Themenabende "Visiting Artists" begonnen. Die Werkleitz Gesellschaft lädt hierzu KünstlerInnen, FilmemacherInnen und TheoretikerInnen zu Präsentationen und anschließendem Gespräch ein, um Arbeiten und künstlerische Vorgehensweisen zu diskutieren.
    Die Veranstaltungen finden einmal im Monat in den Räumen der Werkleitz Gesellschaft statt.

    Gäste 2005 waren: Chris Oakley, Stefanie Trojan, Dr. Klaus Fritze, Mario Schneider und Thomas Jeschner (42film), Karin Kasböck und Christoph Leitner (bankleer), Dagmar Varady und Wieland Krause


    Sommerfest 2005
    Die Werkleitz Gesellschaft veranstaltet am 23. Juli 2005 ein Fest, zu dem wir herzlich einladen möchten. Im Sommer 2005 kann das Zentrum für künstlerische Bildmedien auf zwölf Jahre erfolgreiche Arbeit und auf seine nunmehr über einjährige Tätigkeit in Halle zurückblicken.

    Programm

    • Freitag, 22. Juli, 20.15 u. 22.00 Uhr (Lux.Kino am Zoo, Seebener Str. 172)
    • Samstag, 23. Juli 14.00 - 23.00 Uhr (Werkleitz Gesellschaft e.V., Schleifweg 6)
    • Freitag, 22. Juli 2005, 20.15 Uhr **( Lux.Kino am Zoo,)
      Gegenbilder. DDR-Film im Untergrund 1976 - 1989
      Eine Bestandsaufnahme zur filmischen Gegenkultur der DDR.
      Das Programm wurde zusammengestellt und wird eingeführt von Claus Löser, Ex.Oriente.Lux, Berlin.
      Mit Filmen von u.a.: Lutz Dammbeck, Gino Hahnemann, Cornelia Schleime, Cornelia Klauß
      (Eintritt 5,50 EUR)
    • Freitag, 22. Juli 2005, 22.00 Uhr ( Lux.Kino am Zoo)
      Europe in Shorts: Experimental Film
      Acht herausragende Arbeiten des experimentellen Kurzfilms des letzten Vierteljahrhunderts aus sieben europäischen Ländern.
      Das Programm wurde zusammengestellt von Mitgliedern der European Coordination of Film Festivals, u.a. der Werkleitz Gesellschaft.
      Mit Filmen von u.a.: Tony Hill, Matthias Müller, Zbigniew Rybczynski, Mara Mattuschka
      (Eintritt 5,50 EUR)
    • Samstag, 23. Juli 2005 (Werkleitz Gesellschaft e.V.)
      14.00 - 15.00 Uhr
      Premiere der filmischen Dokumentation über die 6. Werkleitz Biennale Common Property / Allgemeingut.

      15.00 - 17.00 Uhr
      Aktuelle Produktionen der StipendiatInnen und der von der Medienwerkstatt geförderten Arbeiten aus den Jahren 2004 und 2005.
      Mit Filmen von u.a.: Britt Dunse, Oliver Husain, Aurelia Mihai, Benny Nemerofsky Ramsay, Chris Oakley
      Einige der KünstlerInnen werden anwesend sein.

      17.00 - 19.00 Uhr
      Erstmals in Deutschland zu sehen: Ausschnitte aus den drei Filmproduktionen Star Biz, From Here to Here und The Animal Next to Us des aktuellen Projektes der Werkleitz Gesellschaft Import/Export zum Kulturtransfer zwischen Indien, Österreich und Deutschland.
      Präsentiert von der Projektkuratorin Merle Kröger.

      20.00 Uhr
      Performance der Kunststipendiatin Stefanie Trojan

      21.00 Uhr
      Djs Aguirre's Travellounge

    Die präsentierten Filme der Screenings sowie weitere unterstützte Produktionen, wie Ewige Schönheit von Marcel Schwierin, Helbra von Mario Schneider oder Unter dem Schutz des Schwarzen Drachen von Toralf Friesecke können während des Sommerfestes an Sichtungsplätzen eingesehen werden. ( Eintritt frei)


    Import/Export

    Import/Export
    Wege des Kulturtransfers zwischen Indien und Deutschland/Österreich

    Ein transdisziplinäres Forschungs- und Kulturprojekt der Werkleitz Gesellschaft e.V. (Halle), Haus der Kulturen der Welt (Berlin), Majlis (Bombay) und DeEgo (Wien).

    In den entstehenden Netzwerken zwischen Indien und der EU entwickeln sich Berlin und Wien neben London zu wahrnehmbaren Größen auf der Landkarte. Eine junge Generation von KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen sucht den Dialog zwischen den Metropolen des Nordens und des Südens. Es geht Import/Export einerseits darum, komplexe Bilder eines multikulturellen Indien vorzustellen, von denen Deutschland und Österreich als Teil des Vielvölkerstaates EU, jenseits modischer Trends und historischer Phantasmen, heute mehr denn je lernen können. Auf der anderen Seite gilt es, auch die Nebenschauplätze der postkolonialen Debatten aufzusuchen und die lebendige Geschichte der Migration und Repräsentation in Ländern wie Deutschland und Österreich sichtbar zu machen. Das Ziel von Import/Export ist es, zwischen Indien und dem deutschsprachigen Europa jene normalerweise unsichtbare Leinwand aufzuspannen, die von beiden Seiten als Projektionsfläche gegenseitiger Wahrnehmung/Selbstwahrnehmung benutzt wird.

    Romantik, Exotisierungen, Phantasmen aller Art werden zum Gegenstand der Analyse unter den Überschriften:

    1. Moving People
      worunter die individuellen, zufälligen und unkontrollierbaren Formen von Kulturtransfer, insbesondere aus den Bereichen Migration und Reisen, zusammengefasst werden,
    2. Moving Concepts
      worin die Zirkulation von Ideen – philosophischen Konzepten, politischen und sozialen Utopien - zwischen Indien und dem deutschsprachigen Europa aufgegriffen werden, und
    3. Moving Goods
      der Untersuchung strategischer Formen des Im- und Exports materieller Kultur, dem Handel mit Wirtschaftsgütern genauso wie mit „Images".
    Die Präsentation von Import/Export gliedert sich in vier Kapitel bzw. Chapters:
    Das Bombay Chapter wird vom 25. - 27. März 2005 im Mohile Parikh Centre for Contemporary Culture (MPC3) in Mumbai, das Vienna Chapter vom 20. - 22. Mai .2005 im Künstlerhaus in Wien und das Berlin Chapter vom 11. - 14. August 2005 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin aufgeschlagen. Diese drei Chapter bestehen jeweils aus einem Symposium, in dem sechs Forschungsprojekte verschiedener Disziplinen diskutiert werden, einer Ausstellung mit fotografischen Arbeiten und Installationen sowie einer Filmreihe, in der historische und aktuelle Werke zum Thema exemplarisch vorgestellt werden. Als viertes und letztes Chapter führt die Publikation Import Export. Cultural Transfer between India and Germany, Austria die inhaltlichen Stränge der lokalen Veranstaltungen zusammen. Drei dokumentarische Film-Essays werden aus dem Netzwerk der Import/Export Partnerorganisationen produziert und auf DVD als Teil des Buches veröffentlicht. Es erscheint im August 2005.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.im-export.net


    A common project of:
    Ein gemeinsames Projekt von:
    Werkleitz Gesellschaft Majlis DeEgo Haus der Kulturen der Welt
    Halle/Saale
     
    Mumbai
     
    Wien
     
    Berlin
     

    Supported by:
    Gefördert von:
    European Union-India Economic Cross Cultural Programme This project is funded by the European Union
     
    European Union-India Economic Cross Cultural Programme
     
    This project is funded
    by the European Union
     
    Hauptstadtkulturfonds
     

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  • Veranstaltungen früherer Jahre
    • 10 Jahre Werkleitz Gesellschaft e.V.
      Jubiläumsfest am 26. und 27. Juli 2003
    • d-motion
      Konferenz und Festival für interaktive Medien 2003
    • ostranenie '97
      Internationales Forum elektronischer Medien
    • ostranenie '95
      Internationales Videoforum
    • Cine-Kino
      18 französische Regisseure besuchen 1994 die neuen Bundesländer

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