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A38 – Produktions-Stipendium Kassel-Halle 2006
Auslobung
Das Produktions-Stipendium A38 wurde bis 2007 in Kooperation mit dem Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest an den künstlerischen Film- und Mediennachwuchs vergeben. Dabei sehen beide Institutionen ihre Aufgabe darin, sowohl den kreativen Prozess als auch die praktische Umsetzung des Stipendienprojekts aktiv zu begleiten und zu unterstützen.
Die "A38" ist die, kurz vor ihrem Bau-Abschluss stehende, Autobahn, die Halle und Kassel verkehrstechnisch verbindet. Die Kooperation des Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes mit Werkleitz besitzt eine langjährige Tradition und fußt auf dem beiderseitigen Interesse an Medienkunst, die in Verbindung mit gesellschaftlich relevanten bzw. sozialen Themen steht. Das Produktions-Stipendium "A38" ist der "Nachfolger" des bisherigen, gemeinsam vergebenen Projektstipendiums.
Das Stipendium
Innerhalb von drei Monaten soll eine audiovisuelle Arbeit entwickelt und fertig gestellt werden. Denkbar sind sowohl Filme als auch Installationen. Das Stipendium ist ortsgebunden und möchte den Stipendiaten und die Stipendiatinnen die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit den Provinzstädten Kassel und Halle ermöglichen. Die dreimonatige Stipendienzeit kann ab Januar 2008 angetreten werden und muss bis September 2008 abgeschlossen sein!
In einer Konzeptionsphase soll der Stipendiat, die Stipendiatin die deutsch-deutschen Realitäten beider Standorte kennen lernen und daraus ein Thema für seine/ihre neue audiovisuelle künstlerische Arbeit entwickeln. Während der Stoffentwicklungsphase kann sowohl in Kassel als auch in Halle recherchiert werden. Neben der Recherche und thematischen Auseinandersetzung steht in Kassel vor allem die Produktionsvorbereitung und -durchführung im Vordergrund, kann jedoch auch wahlweise an beiden Orten ausgeführt werden. Die Postproduktion sollte in Halle stattfinden.
Der Stipendiat, die Stipendiatin ist Mitglied der Preisträger-Jury im darauf folgenden Jahr.
Leistungen
Das dreimonatige Produktions- und Aufenthaltsstipendium ist mit 3000 € Unterhalts- und Produktionsgeld, bis zu 1000 € Projektreisekosten, sowie Sachleistungen im Wert von bis zu 4000 € dotiert. Sachleistungen können in Form der vorhandenen Technik und Produktionsmaterialien erstattet werden. Die fertige künstlerische Arbeit wird beim darauf folgenden Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest ihre Premiere haben, der sich eine weitere Präsentation in Halle anschließt. Beide Projektpartner bemühen sich, die Arbeit über beide Institutionen hinaus bekannt zu machen.
A38 wird durch den Austauschfonds Ost-West der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Für darüber hinausgehende Ausschreibungen gibt es bislang keine Möglichkeiten.
Das Projektstipendium haben bis 2007 erhalten:
| 2007 |
Daniela Rusnokova (Bratislava) |
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| 2006 |
Jürgen Brügger, Jörg Haßengier (Köln) |
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| 2005 |
Curtis Burz (Berlin) |
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| 2004 |
Britt Dunse (Berlin) |
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| 2003 |
Aurelia Mihai (Hamburg), Benny Nemerofsky Ramsay (Toronto/Berlin) |
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| 2002 |
Elmar Hess (Hamburg), Oliver Akbar Husain (Frankfurt a.M.) |
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| 2001 |
Michaela Schweiger (Berlin), Dorothea Braemer (New York) |
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| 2000 |
Nick Brierley (London), Elena Tejada Herrera (Lima) |
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| 1999 |
Tazro Niscino (Köln), Gerry White (Brighton) |
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| 1998 |
Christine Biehler (Frankfurt a.M.) |
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